TMS – Neues TMS-Gerät zur Behandlung von Depressionen

Die rTMS – repetitive transkranielle Magnetstimulation – wird in der BetaGenese Klinik unter anderem zur Behandlung von Depressionen genutzt. Das schonende Verfahren fügt sich seit einem Jahr erfolgreich in den Therapiealltag von Patienten mit Depressionen ein und ergänzt als wertvoller Baustein die ganzheitliche Behandlung. Um den bestmöglichen Therapieerfolg mit der TMS zu erhalten und darüber hinaus auch den Patientenkomfort zu verbessern, verfügt die Privatklinik für Psychosomatik in Bonn seit September über ein neues TMS-Gerät – es ist komfortabler sowie deutlich geräuscharmer für die Patienten und kann sowohl stationär als auch ambulant zur Behandlung weiterer psychosomatischer Krankheiten wie etwa Tinnitus eingesetzt werden.

TMS – wie funktioniert das?

Die TMS stimuliert bestimmte, zuvor genau festgelegte, Areale im Gehirn durch Magnetfelder. Je nach Erkrankung und Therapie-Indikation beeinflussen die Magnetfelder die Nervenzellen aktivierend oder beruhigen sie. „Depressionen sind tatsächlich eine Erkrankung des Gehirns“, erklärt Carsten Albrecht, stellvertretender Chefarzt der BetaGenese Klinik. „Und genau hier setzt die TMS an, sie beeinflusst den Stoffwechsel der Nervenzellen im Gehirn, was zu einer Linderung der jeweiligen Symptomatiken führt.“

TMS – Mehr Komfort für Patienten

Das neue Gerät, welches die Privatklinik zur TMS einsetzt, ist für Patienten sehr komfortabel. Der Kopf liegt bei der TMS-Behandlung frei und kann bequem in der Kopfhalterung des Sessels liegen. Eine flexibel einstellbare Spule, die an einem runden Bogen oberhalb des Kopfes befestigt und dort richtig positioniert wurde, gibt die Magnetwellen in den Kopf ab. Während der Behandlung liegt die Spule sanft am Kopf an und beeinflusst die festgelegte Hirnregion schmerzfrei. Es ist jederzeit möglich, die Behandlung kurz- oder auch längerfristig zu unterbrechen.

BetaGenese

TMS-Behandlung in Bonn: Geräuscharm und komfortabel in der BetaGenese Klinik.

Was passiert bei der TMS? Während der TMS sitzt der Patient auf einem bequemen Stuhl, auf dem sein Kopf von einer Nackenstütze gehalten wird. Die Behandlungsdauer ist mit zehn Minuten pro Sitzung sehr kurz, in besonderen Situationen kann sie sogar nur drei Minuten – der sogenannte Theta-Burst – dauern. „Das Gerät ist besonders leise und kommt auch ohne für den Patienten spürbare Kühlung aus,“ so Carsten Albrecht weiter. Ein Gehörschutz ist nicht erforderlich.

TMS – Was ist neu bei der Behandlung?

Ein weiterer medizinischer Vorteil: „Das neue TMS-Gerät ist auch für uns Therapeuten besser zu handhaben. Die Spule können wir flexibel entlang des Rahmens genau dort befestigen, wo sie aufs Gehirn einwirken soll“, so Carsten Albrecht weiter, „das ermöglicht uns auch, weitere Areale, in denen Krankheiten ausgelöst werden können, zu behandeln.“ Mit dem Gerät können eine Vielzahl weiterer Erkrankungen behandelt werden, unter anderem auch Tinnitus. „Tinnitus behandeln wir im Rahmen des stationären Aufenthaltes und auch ambulant hier in Bonn. Er geht oft mit Depressionen einher, ist aber auch ein eigenständiges Krankheitsbild“, erklärt der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Die TMS kann die Überaktivität der Hirnrinde beruhigen, was zu einer Milderung des Tinnitus führen kann. „Das bieten wir als eine von wenigen Kliniken hier in Nordrhein-Westfalen auch ambulant an“, so Carsten Albrecht.

Tinnitus behandeln mit TMS

Die ambulante Tinnitusbehandlung mit TMS übernehmen vielen Krankenversicherungen. Bei Fragen zu Kosten und der Kostenübernahme kontaktieren Sie gern unser Abrechnungsmanagement unter der Telefonnummer 0228 909075 – 530 oder per E-Mail an abrechnung@betagenese.de