Tanztherapie
Tanztherapie ist eine faszinierende Form von künstlerischer und körperorientierter Psychotherapie. Sie beruht auf dem Prinzip der Einheit und Wechselwirkung körperlicher, emotionaler, psychischer, kognitiver und sozialer Prozesse. Diese einzigartige Therapieform verbindet körperliche Aktivität mit der Erforschung von Emotionen und inneren Konflikten, um positive Veränderungen auf körperlicher, emotionaler und mentaler Ebene zu ermöglichen.
Wie funktioniert Tanztherapie?
Tanztherapie basiert auf der Idee, dass der Körper eine wichtige Quelle für Wissen und Weisheit ist. Während traditionelle Psychotherapie hauptsächlich auf das Gespräch konzentriert ist, eröffnet Tanztherapie einen zusätzlichen Weg zur Selbstentdeckung und Heilung. In einer sicheren und unterstützenden Umgebung werden Patient:innen ermutigt, ihre Gefühle und Gedanken durch Bewegung und Tanz auszudrücken.
Die Tanztherapeutin fungiert als Begleiter und Unterstützer, die den Prozess lenkt und interpretiert, wenn nötig. Durch den Tanz können Patient:innen ihre Gefühle, Ängste und inneren Konflikte auf eine nonverbale Weise erkunden und verarbeiten, die oft tiefer geht als das gesprochene Wort allein.
Die Vorteile der Tanztherapie
Tanzen kann Stresshormone reduzieren und ein tieferes Gefühl der Entspannung fördern.
Tanz ermöglicht es Menschen, unterdrückte Emotionen auszudrücken und erleichtert so die emotionale Freisetzung.
Durch das Erleben und Überwinden von Herausforderungen im Tanz können Menschen ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigern.
Tanz kann die körperliche Fitness und das Wohlbefinden fördern, indem er die Muskulatur stärkt und die Koordination verbessert.
Tanztherapie ermöglicht es den Menschen, ihren eigenen einzigartigen Ausdruck zu finden und ihre kreativen Potenziale zu entfalten.
Für wen ist Tanztherapie geeignet?
„Mein Tanztherapie-Angebot wirbt darum: sich mit anderen, mit der Umwelt verbunden zu fühlen; aus sich herauszutreten, sich zu begeistern, zu staunen, zur Extase; zu transzendieren, zu imaginieren, zur Verwandlung; zu Spiel und Dialog; zu Meditation, Konzentration und Stille; mit dem eigenen Erleben in Kontakt zu kommen und in Bewegung Ausdruck dafür zu finden; die eigene Leiblichkeit und Lebendigkeit zu zeigen und bestenfalls Gefallen daran zu finden Da ich mich als Einladende verstehe, gehört es selbstverständlich dazu, dass keiner meiner Vorgaben gefolgt werden muss. Ganz im Gegenteil: ich ermuntere gern zum Eigen-Sinn. Den eigenen stimmigen Impulsen wieder Aufmerksamkeit zu schenken und ihnen wieder zu vertrauen, das gilt es zu üben.“
Bettina Post, Dipl. Sozialpädagogin und Tanztherapeutin
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