Traumatherapie

Die Traumatherapie ist ein Teil des therapeutischen Spektrums in der BetaGenese Klinik

Traumatherapie in der BetaGenese Klinik Bonn

Die Traumatherapie ist ein Teil des therapeutischen Spektrums in der BetaGenese Klinik und kommt unter anderem bei Patientinnen und Patienten mit dem Posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS) zum Einsatz. Sie lernen, das Erlebte zu verstehen, zu verarbeiten, als geschehen zu akzeptieren und damit abzuschließen. Dieser Prozess läuft in verschiedenen Phasen ab und orientiert sich dabei an Art und Schweregrad des Traumas.

BetaGenese Psychotherapie in Bonn an der BetaGenese Klinik

Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren

Sie brauchen Hilfe bei der Aufarbeitung traumatischer Erlebnisse? Wir beraten Sie gern!

Rufen Sie uns an unter

+49 228 / 90 90 75 – 500

BetaGenese: Privatklinik für Traumatherapie in Bonn

Zwei Personen führen ein Anamnese-Gespräch im Rahmen der Biofeedback-Therapie

Die Traumatherapie ist ein Teil des therapeutischen Spektrums in der BetaGenese Klinik und kommt unter anderem bei Patient:innen mit einer Traumafolgestörung zum Einsatz. Bei uns lernen Betroffene, traumatische Erlebnisse zu verstehen, zu verarbeiten, als geschehen zu akzeptieren und damit abzuschließen. Dieser Prozess läuft in verschiedenen Phasen ab und orientiert sich dabei an Art und Schweregrad des Traumas.

Unsere Patientinnen und Patienten schätzen nicht zuletzt die psychosomatische Vollversorgung in Zusammenarbeit mit der BetaKlinik sowie das umfassende Therapieangebot. Insbesondere die Traumatherapie mit Hund als tiergestützte Therapieform erzielt große Erfolge bei den Betroffenen.

Was ist eine Traumatherapie?

Ein psychisches Trauma ist eine seelische Verletzung oder eine starke psychische Erschütterung, die durch ein extrem belastendes Ereignis hervorgerufen wird. Die Traumatherapie hilft Menschen, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten. Ein Trauma kann beispielsweise durch einen Unfall, den Verlust einer geliebten Person, Gewalterfahrungen und Missbrauch oder aber auch das Erleben einer Naturkatastrophe ausgelöst worden sein. Nicht jedes schlimme Erlebnis ist traumatisch für die betroffene Person. Es hängt davon ab, wie belastend das Erlebnis empfunden wird und ob die betroffene Person eine posttraumatische Belastungsstörung erleidet.

Eine posttraumatische Belastungsreaktion und ihre möglichen Folgestörungen resultieren aus einem körpereigenen Schutzmechanismus. Wenn das Erlebte für Gehirn und Psyche zu intensiv belastend und komplex ist, kann es nicht auf neurobiologisch vorgesehenem Weg verarbeitet und archiviert werden. So wird es entweder in einigen Fällen vollständig ins Unterbewusstsein weggeschlossen oder gelangt gar nicht erst in Richtung Gedächtnisspeicher. Nach außen hin macht es sich in diesen Fällen häufig in sogenannten Flashbacks – plötzlichen situationsinadäquaten Rückblenden in die Bedrohungssituation – bemerkbar. Ein unbehandelte Traumastörung kann schwerwiegende Folgeerkrankungen auslösen, wie etwa:

Bipolare Störung behandeln in der BetaGenese Klinik: Erfahrungsberichte (Auszug)

Das sagen unsere Patientinnen und Patienten über ihren Aufenthalt in der BetaGenese Klinik:

„Ich kam in die Klinik in einem sehr quälenden und verzweifelten Zustand – die vielen verschiedenen körpertherapeutischen Behandlungen im Zusammenspiel mit der Psychotherapie haben meinen körperlichen Zustand wunderbar kraftvoll und beweglich werden lassen, und ich durfte einen verständnisvollen Einblick in meine inneren Vorgänge und Verbesserung meines Gesundheitszustandes erleben.
Ich bin von ganzem Herzen dankbar!“

klinikbewertungen.de

Gesamtzufriedenheit:

Qualität der Beratung:

Medizinische Behandlung:

Verwaltung und Abläufe:

Ausstattung und Gestaltung:

Die 3 Phasen der Traumatherapie

Ein Trauma kann einzeln – sogenannte Monotraumata – auftreten oder gebündelt über einen längeren Zeitraum als sogenannte Multitraumata. Auch wird unterschieden in Entwicklungstraumata, die in der kindlichen Entwicklung zu verorten sind. Die Dauer einer Traumatherapie hängt davon ab, wie viele traumatisierende Ereignisse stattgefunden haben und wie schwerwiegend die traumatische Belastungsstörung ist. Eine möglichst zeitnahe traumatherapeutische Hilfe, wie wir sie für die Betroffenen in unserer Psychosomatischen Klinik in Bonn leisten, stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur seelischen Genesung dar.

Hierbei erfolgt die Behandlung durch die Traumatherapie in drei Phasen:

1. Stabilisierungsphase: Vertrauen aufbauen und gemeinsam Ressourcen bündeln

In der Stabilisierungsphase tasten Patient:in und Therapeut:in sich an die prägende belastende Erinnerung heran und ermitteln dadurch die Ursachen des Traumas. Gleichzeitig lernen die Patientinnen und Patienten ihre eigenen geistigen, seelischen und körperlichen Ressourcen besser kennen und sie als Gegengewichte für die Trauma-Flashbacks für sich zu nutzen.

Eine von mehreren Möglichkeiten stellen bei der Traumatherapie Imaginationsübungen dar. Die Patient:innen trainieren dabei, sich im Geiste an einen sicheren Ort im Inneren zurückzuziehen oder die Gedanken gezielt umzulenken. Sie erfahren, wie sie positive, kraftschöpfende Erinnerungen abrufen können, um dadurch die akute Angstphase während des aufkommenden Flashbacks gezielt mit einer anderen Impression zu überschreiben. Hierfür können auch externe Mittel zu Hilfe genommen werden, um die Gedanken umzulenken.

In der BetaGenese Klinik können die Patientinnen und Patienten während der Traumatherapie in die Stabilisierungs-Kiste greifen. In ihr befinden sich verschiedene Gegenstände oder Mittel, die sowohl die Sinne als auch den Geist auf vielfältige Weise ansprechen und von Ängsten, Panik oder depressiven Gedanken ablenken. Dazu gehören zum Beispiel beruhigende Öle für den Geruchssinn. Kräftigere Impulse geben Akupunkturbälle oder Ringe, die nicht nur die Durchblutung fördern, sondern durch den Reiz zusätzlich ablenkend wirken

2. Traumaexposition: Traumakonfrontation in der Therapie

Nach der Stabilisierungsphase folgt die Traumaexposition, in der Patient:in und Therapeut:in behutsam an das Trauma herangehen. Die Phase der Traumaexposition dient der nochmaligen Auseinandersetzung mit dem Trauma, um das Erlebte verarbeiten und anschließend in den dafür vorgesehenen Gedächtnisspeicher integrieren zu können – und es so als erlebte Vergangenheit wahrnehmen zu können.

In einem Traumadiagramm stellen die Patient:innen das Erlebte zeitlich und mit einem gefühlten Intensitätswert dar. In dem Diagramm ordnen sie die besonders schweren traumatischen Momente oder Phasen und auch die guten Momente ein, aus denen sie innere Kraft und Energie schöpfen, also neue Ressourcen bilden. So werden das traumatische Erleben, aber auch die eigenen Ressourcen sichtbar. Die Sichtbarmachung hilft, die Körperreaktion Trauma besser verstehen zu lernen.

Anschließend wird das Trauma mit verschiedenen Techniken wie Hypnose, dem Ego-State-Konzept, Screen-Techniken oder EMDR (Eye Movement Desenzitisation and Reprocessing) gemeinsam mit der Trauma-Therapeutin bzw. dem Trauma-Therapeuten bearbeitet. Der interdisziplinäre Therapieansatz, den die BetaGenese Klinik verfolgt, beinhaltet, dass Patient:in sowie Trauma- und Einzeltherapeut:in gemeinsam daran arbeiten, das traumatische Erlebnis in den Lebenslauf des Patienten zu integrieren, damit die Patientin bzw. der Patient es akzeptieren und damit abschließen kann.

Liegt ein noch aktives Trauma vor, wird fortwährende Trauma-Arbeit geleistet. Das bedeutet, dass die Patientin bzw. der Patient Wege kennenlernt, mit dem Trauma umzugehen. Erst dann kann die aktive Phase der Verarbeitung begonnen werden.

3. Einen Abschluss finden: Trauer und Neuorientierung

Die Trauerphase leitet die letzte Phase der Traumatherapie ein. Wenn die Verdrängung überwunden ist, darf und sollte das Erlebte aktiv betrauert werden, um es verabschieden zu können und so die seelische Belastung möglichst dauerhaft aufzulösen. Dies braucht Zeit, Raum und einen respektvollen Umgang mit sich selbst und dem Erlebten.

Nach der Trauerphase entwickeln die Patient:innen gemeinsam mit ihren Therapeuten in der Phase der Neuorientierung Perspektiven für einen Alltag, in dem die schmerzhafte Erinnerung zwar noch da ist, aber keine aktive Gefahr mehr für die seelisch-körperliche Gesundheit darstellt.

BetaGenese Klinik für Traumatherapie in Bonn

In der Traumatherapie in der BetaGenese Privatklinik in Bonn wird das Erlebte therapeutisch aus dem Unterbewusstsein hervorgeholt, systematisch bearbeitet und schrittweise in den Lebenslauf der Patientinnen und Patienten eingeordnet. Die Betroffenen lernen hier, das Trauma als Teil der eigenen Lebensgeschichte anzunehmen und zu akzeptieren, um anschließend das eigene Leben wieder belastungsfreier gestalten zu können.

Die BetaGenese Privatklinik für Psychosomatische Erkrankungen ist unmittelbar am Rhein gelegen, umgeben von der idyllischen Natur des Rheinlandes. Unsere angebotene Traumatherapie in der Nähe von Köln und Mitten in NRW schafft einen angenehmen Rückzugsort, an dem die Betroffenen ausatmen und dem Alltagsstress entkommen können. Ein freundliches, helles Ambiente sorgt für ein Wohlfühlklima in unserer Privatklinik, das unsere Patientinnen und Patienten besonders schätzen.

BetaGenese Klinik für Traumatherapie in Bonn

Frau spricht mit Psychotherapeutin in einer Einzelsitzung

Kontaktieren Sie uns gerne für ein persönliches Beratungsgespräch. Gemeinsam erstellen wir Ihren individuellen Plan zur erfolgreichen Therapie Ihres Traumas – abgestimmt auf Ihre Erlebnisse und Bedürfnisse. Dabei stehen wir Ihnen jeden Tag in geschützter Umgebung mit Einfühlungsvermögen zur Seite. Zusätzlich bieten wir ergänzende TherapieverfahrenKreativ- und Sondertherapien sowie eine somatische Vollversorgung sowie die Traumatherapie mit Hund in Form von tiergestützter Therapie an.

Traumatherapie an der BetaGenese Klinik erklärt von Dr. Lisa Pramme

Ihre Vorteile in der BetaGenese Klinik: Privatklinik für interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie

BetaGenese Psychotherapie in Bonn an der BetaGenese Klinik

 

  • Medizinische Rundum-Versorgung unter einem Dach
  • Exzellent ausgebildete Fachärzte, Psychologen und Therapeuten
  • Breites Behandlungsspektrum psychosomatischer Beschwerden
  • Moderne diagnostische Verfahren direkt vor Ort
  • Ganzheitliche psychosomatische Behandlung in Kooperation mit der Beta Klinik
  • Multimodales Behandlungskonzept, das unterschiedliche Therapieansätze vereint
  • Komfortables, attraktives Ambiente am Rheinufer
  • Kurzfristige Terminvergabe

 

Ihre Gesundheit – Unsere Kompetenz.