Chronisches Schmerzsyndrom: Definition und Behandlungsstrategie

Zwei Psychotherapeut:innen reden mit einem Patienten

Als chronisches Schmerzsyndrom werden Schmerzen bezeichnet, die seit drei bis sechs Monaten vorhanden sind oder immer wiederkehren und die den Patienten oder die Patientin beeinträchtigen. In der BetaGenese Klinik werden schwerpunktmäßig Betroffene des Chronischen Schmerzsyndroms behandelt. Erfahrene Therapeutinnen und Therapeuten behandeln ihre individuellen Schmerzsymptome mit abgestimmten psychologischen Behandlungsstrategien und in interdisziplinären Teams.

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Chronische Schmerzen: Das Wichtigste in Kürze

Chronische Schmerzen sind ernsthafte medizinische Probleme, die das tägliche Leben von Betroffenen stark beeinträchtigen können. Hier ist eine Kurzübersicht mit den wichtigsten Fakten zu chronischen Schmerzen und dem chronischen Schmerzsyndrom:

  • Ursachen: Chronische Schmerzen können durch verschiedene Ursachen wie Verletzungen, Krankheiten oder Nervenschäden entstehen. Aber auch anhaltende Stresserfahrungen sowie Angststörungen und Depressionen können Ursache von chronischen Schmerzen sein.
  • Symptome: Die Symptome können von anhaltenden Schmerzen in bestimmten Körperbereichen bis hin zu allgemeiner Müdigkeit und psychischen Belastungen reichen.
  • Diagnose: Die Diagnose chronischer Schmerzen erfordert eine gründliche ärztliche Untersuchung und möglicherweise weitere diagnostische Tests.
  • Behandlung: Die Behandlung umfasst eine multimodale Herangehensweise, die verschiedene Therapien kombiniert, wie etwa: Medikamente, Bewegungs- und KörpertherapiePsychotherapie, Entspannungstechniken und alternative bzw. ergänzende psychologische Therapieverfahren wie rTMS.

Schmerzsyndrom Definition

Was bedeutet chronisches Schmerzsyndrom?

Chronischer Schmerz ist ein multidimensionales und eigenständiges psychosomatisches Krankheitsbild. Bei einem chronischen Schmerzsyndrom sind chronische Schmerzen das für den Patienten bzw. die Patientin im Vordergrund stehende Symptom. Im Vergleich zum akuten Schmerz ist die grundlegende Ursache bei einem chronischen Schmerz nicht mehr eine akute Schädigung, sondern der Schmerz beruht auf einem multifaktoriellen Geschehen.

So ist inzwischen wissenschaftlich gesichert, dass vor allem kindliche, aber auch spätere Traumatisierungen die Vulnerabilität für ein chronisches Schmerzsyndrom, also die Fähigkeit, ein chronisches Schmerzsyndrom überhaupt entwickeln zu können, deutlich erhöhen können. Schätzungen zufolge leiden etwa vier Millionen Menschen allein in Deutschland an chronischen Schmerzen.

Was ist chronischer Schmerz?

Schmerz ist heutzutage der häufigste Grund, weshalb ein Arzt aufgesucht wird und der häufigste, warum er wieder gewechselt wird. Angesichts des kontinuierlichen medizinischen Fortschritts müsste die westliche Gesellschaft zunehmend schmerzfreier werden. Das Gegenteil ist aber der Fall.

Jedes dritte Schulkind klagt über Kopfschmerzen, jeder zweite Erwachsene über relevante Rückenschmerzen und immer mehr Menschen entwickeln eine chronische Schmerzkrankheit, d.h. sie werden ihre Schmerzen gar nicht mehr los. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, wie Schmerz entsteht, wie er aufrechterhalten wird, wie und warum er sich verändert und andauert, werden immer differenzierter. So ist chronischer Schmerz ein eigenständiges Krankheitsbild und funktioniert anders als akuter, frischer Schmerz.

Als chronisches Schmerzsyndrom werden Schmerzen bezeichnet,

  • die seit drei bis sechs Monaten vorhanden sind oder immer wiederkehren und
  • die den Patienten oder die Patientin körperlich, psychisch und sozial beeinträchtigen.

Hilfe zur Selbsthilfe in der BetaGenese Klinik Bonn

Ein Mann sitzt auf einer Bank draußen und lächelt entspannt

Neben der medizinischen Behandlung ist es wichtig, einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Dies beinhaltet regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, Stressmanagement und den Einsatz von Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen. Die Hilfe zur Selbsthilfe und der Austausch mit anderen Betroffenen in der BetaGenese Klinik helfen Betroffenen, den Umgang mit chronischen Schmerzen im Alltag zu meistern.

Schmerzsyndrom Ursachen

Was sind Ursachen für chronischen Schmerz?

Die Auslöser für chronischen Schmerz lassen sich in unterschiedliche Gruppen einteilen. Chronische Schmerzen können Begleitsymptom einer körperlichen Erkrankung, wie z.B. Rheuma, Arthrose, Osteoporose sein. Derartige zunächst also körperlich ausgelöste Schmerzen können durch eine zusätzlich bestehende psychische Erkrankung moduliert werden.

Der körperliche Schmerz kann beispielsweise durch das Vorhandensein einer Depression deutlich verstärkt auftreten. Die Fähigkeit unseres Gehirns, Schmerz zu verarbeiten, hängt eng mit unserer Fähigkeit zusammen, mit Stress umzugehen. Eine erhöhte Stress- oder Schmerzempfindlichkeit entsteht durch das frühe Einwirken ungünstiger Umweltbedingungen in der Kindheit. So kann eine frühe und längere Trennung von der Mutter im Erwachsenenalter dazu führen, dass eine anhaltende Belastungssituation zur Auslösung von Muskelschmerzen führt.

Neben chronischen Schmerzen, die als Begleitsymptom einer körperlichen Erkrankung auftreten, können sich chronische Schmerzen auch in Folge einer psychischen Begleiterkrankung wie zum Beispiel Depression oder Angststörung entwickeln.

Die häufigsten Ursachen des chronischen Schmerzsyndroms

Zwei Personen in Sportkleidung praktizieren Yoga für Entspannung und Körpertherapie

Die Ursachen für chronische Schmerzen sind also vielfältig. Folgende Faktoren begünstigen zum Beispiel die Chronifizierung des Schmerzes:

  • anhaltende Anspannung (muskulär, vegetativ)
  • anhaltende Stress- oder Schmerzerfahrungen in der Vergangenheit
  • Neigung zum negativen Denken
  • Angsterkrankungen oder Depressionserkrankung in der Vergangenheit
  • Anhaltendes Verkennen der eigenen Belastungsgrenzen
  • Vermeiden von körperlicher Bewegung aus Angst vor verstärkten Schmerzen
  • Soziale Probleme (u. a. finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit)
  • Familiäre Konflikte

Chronisches Schmerzsyndrom behandeln in der BetaGenese Klinik: Erfahrungsberichte (Auszug)

Das sagen unsere Patientinnen und Patienten über ihren Aufenthalt in der BetaGenese Klinik:

„Eine sehr schön gelegene Klinik (direkt am Rhein) mit ausgesprochen liebevollen und kompetenten Mitarbeitern in Pflege, Patientenmanagement und Abrechnung sowie einem hochqualifizierten Therapeutenteam und einer ungeheuren Vielfalt an therapeutischen Angeboten.

Mindestens zwei einzel- und zwei gruppentherapeutische Settings pro Woche bilden die Grundlage; hinzu kommen u.a. Musik-, Kunst-, Körper- und Bewegungstherapie (in Gruppen, aber je nach Erfordernis auch einzeln) sowie Training in Achtsamkeits- und Entspannungsverfahren.

Zusatzangebote wie Schmerz-, Traumatherapie und Transferberatungsformate runden das Angebot ab. Bei psychosomatischen Beschwerden kann das Facharztteam der Betaklinik im gleichen Haus zurate gezogen werden; außerdem stehen die Angebote eines Reha- und Physiotherapiebereichs zur Verfügung.“

klinikbewertungen.de

Gesamtzufriedenheit:

Qualität der Beratung:

Medizinische Behandlung:

Verwaltung und Abläufe:

Ausstattung und Gestaltung:

Was sind Symptome von chronischem Schmerz?

Die Symptome von chronischem Schmerz erklären sich im Grunde mit dem Wort selbst. Hierbei handelt es sich um einen langanhaltenden Schmerz, der über einen Zeitraum von mehreren Monaten mehr oder weniger durchgängig vorhanden ist.

Darüber hinaus schränken chronische Schmerzen den Betroffenen körperlich sowie seelisch in Form von Funktionseinschränkung und der daraus resultierenden Befindlichkeit stark ein. Begleitsymptome bei chronischen Schmerzen sind: Schlafstörungen, Appetitmangel, erhöhte Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen. Meistens kommt es zu starken Einschränkungen im Alltag, im Beruf und/oder in der Freizeit.

Schmerzsyndrom Behandlung

Wie werden chronische Schmerzen behandelt?

Die Behandlung von chronischen Schmerzen bedarf neben einer physischen Therapie auch die Miteinbeziehung der biologischen, psychischen und sozialen Umstände der Patienten. In der BetaGenese Klinik behandeln wir Patientinnen und Patienten mit chronischem Schmerz mit einer genauso komplexen Kombination unterschiedlichster psychologischer Therapieverfahren, die biologische, psychische und soziale Aspekte berücksichtigen. Dabei kommen Psychotherapie und Körpertherapie genauso zum Einsatz wie weitere medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieverfahren.

rTMS zur Behandlung von chronischen Schmerzen

Eine Frau erhält die rTMS Therapie; dafür sitzt sie auf einem Stuhl unter dem Gerät

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist ein besonders schonendes und effektives Therapieverfahren, welches den Stoffwechsel der Nervenzellen in der betreffenden Hirnregion anregt, um Symptome des chronischen Schmerzsyndroms zu lindern.

Schmerzsyndrom Therapie

Wie wird das chronische Schmerzsyndrom therapiert?

In der Therapie von chronischen Schmerzen steht für die behandelnden Psychologinnen und Psychologen der BetaGenese ein interdisziplinärer, fachübergreifender sowie multimodaler Ansatz im Vordergrund. Das bedeutet, dass in der Therapie ein ganzes Bündel von Behandlungsmaßnahmen zum Einsatz kommt.

Diagnostik der Schmerzsymptomatik

Zunächst bedarf es einer umfassenden Diagnostik der Schmerzsymptomatik, relevanter Begleit- oder Grunderkrankungen sowie einer detailgenauen Abklärung des bisherigen Therapieverlaufs. Dabei erlaubt uns als Psychosomatische Klinik die enge und gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Fachrichtungen der Beta Klinik eine komplexe Diagnostik und direkte Versorgung somatischer Begleiterkrankungen.

Therapieansatz

Therapeutische Möglichkeiten, die geeignet sind, zentrale und periphere Sensibilisierungen, ungünstige neuronale plastische Umbauprozesse und das Schmerzgedächtnis positiv zu beeinflussen, zielen darauf ab, Dauerstress (physisch, psychisch und neurobiologisch) zu reduzieren. Dabei geht es nicht zuletzt auch darum, die Aufmerksamkeit umzulenken, Wahrnehmung zu steuern, die schmerzhemmenden Systeme auf allen Ebenen (peripher, spinal, Hirnstamm, Thalamus, Cortex, Bewusstsein) zu stärken, das vegetative Nervensystem zu unterstützen und psycho-physische Blockaden zu lösen.

Individuelle an die persönlichen Bedürfnisse angepasste Therapie

Grundsätzlich gibt es bei chronischen Schmerzkrankheiten, unabhängig davon wie ausgeprägt der psychische bzw. der somatische Anteil sein mag, keine Standardtherapie. Unser Ansatz in der BetaGenese Klinik ist eine individuell passende Therapie, bei der die Therapieziele und die Planung der Behandlung gemeinsam mit dem Patienten oder der Patientin unter Berücksichtigung der somatischen, sozialen und psychischen Besonderheiten sowie individuellen Erwartungen festgelegt werden.

Ihre Vorteile in der BetaGenese Klinik: Privatklinik für interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie

BetaGenese Unser Behandlungsspektrum
  • Medizinische Rundum-Versorgung unter einem Dach
  • Exzellent ausgebildete Fachärzte, Psychologen und Therapeuten
  • Breites Behandlungsspektrum psychosomatischer Beschwerden
  • Moderne diagnostische Verfahren direkt vor Ort
  • Ganzheitliche psychosomatische Behandlung in Kooperation mit der Beta Klinik
  • Multimodales Behandlungskonzept, das unterschiedliche Therapieansätze vereint
  • Komfortables, attraktives Ambiente am Rheinufer
  • Kurzfristige Terminvergabe

Ihre Gesundheit – Unsere Kompetenz.