Somatisierungsstörungen

Somatisierungsstörungen beschreiben ein psychosomatisches Krankheitsbild mit verschiedenen und wechselnden körperlichen Beschwerden, die keinen ersichtlichen organischen Befund aufweisen und über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren andauern. Eine unpräzise und folgewidrige Symptomschilderung seitens des Patienten ist hierbei kennzeichnend, erfolgt aber nicht absichtlich. Charakteristisch sind demzufolge häufige Ärzte-Wechsel und mit zunehmender Resignation auch der Versuch der Selbstmedikation.

Unser Behandlungsangebot

Um eine Verbesserung der Lebensqualität zu erlangen ist ein multimodaler Therapieansatz sehr zu empfehlen. Ein solcher Therapieansatz hält den zahlreichen Faktoren, die eine mögliche Verursachung darstellen eine Vielfalt von Interventionsebenen- und arten gegenüber. Für den Erhalt eines soliden Vertrauensverhältnisses, spielt die Beziehung zwischen Therapeut und Patient eine zentrale Rolle.

Bei der Behandlung einer Somatisierungsstörung bilden köperorientierte Psychotherapien den Kern. Das Verständnis für den eigenen Körper und die Unterstützung dessen Bedürfnisse als auch Grenzen zu verstehen und damit vertraut zu werden ist in der Therapie ein zentraler Aspekt.

Neben der psychotherapeutischen Gesprächstherapie und, wenn notwendig, präzise abgestimmten medikamentösen Behandlungsansätzen umfasst unser Angebot ebenso gruppentherapeutische Behandlungen, die ebenfalls Gesprächstherapien als auch systemische Arbeit, Achtsamkeitsübungen, Entspannungsverfahren und Kreativtherapien, in Form von Kunst, Musik, Sport etc. enthalten.