Traumafolgestörungen: Symptome und Behandlung

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Traumatische Erlebnisse können mit einer Traumatherapie in der Traumaklinik der Beta Genese verarbeitet werden. Als Klinik für psychosomatische Erkrankungen im Herzen von Bonn mit einem Bereich Traumaklinik sind wir auf die Behandlung von Traumafolgestörungen spezialisiert.

Trauma“ (griech. „Verletzung“) ist ein Begriff, der in unserer Alltagspsychologie und den Medien häufig auftaucht und sehr vielfältig verwendet wird. Einerseits werden damit Ereignisse benannt, die die Psyche eines Menschen zutiefst erschüttern und sich über lange Zeiträume belastend und beeinträchtigend auswirken können. Andererseits bezeichnet das Wort die „Verletzung“ an sich, d. h. die spezifischen Symptome, die als charakteristisch für die Folgen eines traumatisierenden Ereignisses angesehen werden.

Wir sind für SIe da, damit Sie ihre Erlebnisse in der Traumatherapie verarbeiten können. Erfahren Sie bei uns alles über Trauma-Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

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Ursachen der posttraumatischen Belastungsstörung

Die Ursachen der posttraumatischen Belastungsstörung basieren auf typischen Eigenschaften von Ereignissen, denen man ein traumatisierendes Potential zuschreibt. Also Erlebnisse, die mit dem Tod oder der ernsthaften Verletzung bzw. Misshandlung von Menschen einhergehen und massive Angst, Stress, Schmerz, Wut und insbesondere Hilflosigkeit auslösen.

rTMS zur Behandlung einer Traumafolgestörung

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Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist ein besonders schonendes und effektives Therapieverfahren, welches den Stoffwechsel der Nervenzellen in der betreffenden Hirnregion anregt, um Symptome der Traumafolgestörung zu lindern.

Traumatherapie behandeln in der BetaGenese Klinik: Erfahrungsberichte (Auszug)

Das sagen unsere Patientinnen und Patienten über ihren Aufenthalt in der BetaGenese Klinik:

„Ich wurde binnen kürzester Zeit und mit Anteilnahme aufgenommen – und in meinem schwierigen und langwierigen Prozess geduldig, ehrlich und mutmachend begleitet.

Meine eigene Kompetenz aus meinen Vorerfahrungen wurde respektvoll mit einbezogen. In den Phasen meiner extremen Angewiesenheit wurde ich aufgefangen und begleitet; wenn es mir besser ging, wurde meine Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit unterstützt.“

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Gesamtzufriedenheit:

Qualität der Beratung:

Medizinische Behandlung:

Verwaltung und Abläufe:

Ausstattung und Gestaltung:

BetaGenese Klinik für psychosomatische Erkrankungen

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Neben der stationären Behandlung bieten wir auch teilstationäre und tagesklinische Behandlungen an.

Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Zur Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, häufig auch mit „PTSD“ abgekürzt von posttraumatic stress disorder) nach ICD-10 (F43.1) müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Das Erleben eines oder mehrerer Ereignisse, die bei fast jedem Menschen durch eine enorme Bedrohung mit schwerwiegender Intensität eine tiefe Hoffnungslosigkeit auslösen würden
  • Sich aufdrängende, belastende Gedanken und / oder Erinnerungen an das Ereignis bzw. spontanes Wiedererleben: Bilder, Träume, Intrusionen, Alpträume, ggf. kurzzeitige Amnesie

Mindestens in Teilen müssen Symptome der folgenden Kategorie vorhanden sein:

  • Symptome der Übererregung: Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen), erhöhte Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Affekt- und Impulsdurchbrüche, gesteigerte Schreckhaftigkeit, Angst, Panikattacken
  • Vermeidungsverhalten: Vermeidung von Kontakt mit Stimuli (Bilder, Klänge, Geräusche, Gerüche, Orte, sonstige Sinneseindrücke) die mit dem traumatisierenden Erlebnis in Verbindung stehen. Häufig treten auch auf:
  • Emotionale Betäubung: Gefühlsmäßige Stumpfheit, Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit
  • Erinnerungslücken die wichtige Teile der traumatisierenden Erfahrung betreffen

Psychosomatische Erkrankungen, die häufig gemeinsam mit dem posttraumatischen Belastungssyndrom auftreten – Komorbiditäten – bzw. deren Entstehung maßgeblich durch traumatische Erfahrung mitbedingt sein können, sind:

Traumafolgestörungen wie PTBS zeichnen sich in besonderem Maße durch ihre Vielschichtigkeit und Einzigartigkeit aus, weshalb die jeweilige Therapiestrategie grundsätzlich auf den Einzelfall zugeschnitten und im Verlauf kontinuierlich überprüft werden muss.
Darüber hinaus ist dringend zu fordern, dass die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung unter Hinzuziehung bzw. Leitung eines Spezialisten für Traumafolgestörungen erfolgt. Allgemeine psychotherapeutische Verfahren sowie eine unzureichend vorbereitete bzw. ggf. versehentlich ausgelöste Traumakonfrontation können die Behandlung massiv erschweren bzw. die Patienten gefährden.

Folgende Therapieelemente kann die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung einschließen

Je nach individueller Situation kann die Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung folgende Therapieelemente einschließen:

  • Herstellung eines sicheren Raumes: Sicherstellen, dass das erneute Einwirken traumatisierender Geschehnisse unterbleibt.
  • Aufbau einer vertrauensvollen, tragfähigen Behandlungsbeziehung.
  • Abklärung von Eigen- und Fremdgefährdung, Substanzkonsum, Komorbiditäten.
  • Sicherstellung der grundlegendsten Versorgung im Alltag. Ggf. Prüfung der Indikation für eine stationäre Therapie oder teilstationäre Therapie.
  • Psychoedukation: Vermittlung und Aufbau eines heilungsförderlichen Modells über die Natur der vorliegenden Erkrankung.
  • Aufbau von Selbst-Stabilisierungsfähigkeiten: allgemeine Reduktion der psychovegetativen Symptomatik z. B. durch neurophysiologische Therapie (Biofeedback-TherapieNeurofeedback-Therapie), stabilisierende Körpertherapien und Kreativtherapien, allgemeine Entspannungsverfahren.
  • Ressourcenaktivierung: Trauma-Betroffene sind immer auch Überlebende, d.h. sie haben es auf irgendeine Weise geschafft, das Ereignis selbst und die Zeiten danach zu überstehen, sonst kämen sie nicht in Therapie. Alles, was ihnen dabei geholfen hat und was ihnen dabei gelungen ist, verdient mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit, wie die als „Symptome“ definierten Erlebensaspekte.
  • Ggf. Fachärztliche Indikationsprüfung für eine ergänzende psychopharmakologische Therapie. Eine alleinige psychopharmakologische Behandlung gilt laut der derzeit gültigen S3 AWMF-Richtlinie (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) als „nicht mehr üblich“.
  • Gezielte Bearbeitung der traumabezogenen Erinnerungen mit dem Ziel einer Integration des Erlebten in einer Form, die das Eindringen von Erlebnisfragmenten in den Alltag reduziert bzw. beendet und / oder deren psychologische und physiologische (d. h. vor allem vegetativ-emotionale) Auswirkungen lindert. Darunter fallen z. B. Verfahren wie die gezielte, dosierte Konfrontationstherapie, EMDR, Techniken zur systematischen Fokussierung auf die Gegenwart (Achtsamkeit) sowie imaginativ-hypnotherapeutische Methoden zur Distanzierung von Erinnerungsinhalten und Refokussierung auf hilfreiche Ressourcen.
  • Integration der Erfahrungen, die man im Rahmen traumabezogener Erkrankungen macht, auf biographischer Ebene, auf Ebene der Identität und in Bezug auf den eigenen Lebenssinn. Aufbau einer positiven Selbstbeziehung und einer realistischen und lebenswerten Zukunftsperspektive.

Ihre Vorteile in der BetaGenese Klinik: Privatklinik für interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie

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  • Medizinische Rundum-Versorgung unter einem Dach
  • Exzellent ausgebildete Fachärzte, Psychologen und Therapeuten
  • Breites Behandlungsspektrum psychosomatischer Beschwerden
  • Moderne diagnostische Verfahren direkt vor Ort
  • Ganzheitliche psychosomatische Behandlung in Kooperation mit der Beta Klinik
  • Multimodales Behandlungskonzept, das unterschiedliche Therapieansätze vereint
  • Komfortables, attraktives Ambiente am Rheinufer
  • Kurzfristige Terminvergabe

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