Qualitätszirkel meets digitale Kunsttherapie – Begeisterte Kollegen und angeregte Gespräche

Das Qualitätszirkel in der BetaGenese Klinik ist inzwischen eine etablierte Runde. Jedes Quartal treffen sich interessierte ambulant arbeitende Therapeutinnen und Therapeuten aus Bonn und Umgebung, um gemeinsam mit den stationär arbeitenden Kollegen der BetaGenese Klinik die optimale Patientenversorgung vor, während und nach dem Klinikaufenthalt zu besprechen. Auch die jeweiligen Behandlungsstrategien, individuelle Therapieerfahrungen und das intensive Gespräch über psychosomatische Fallbeispiele sind fester Bestandteil der Runde um Dr. med. Christian Koch, Oberarzt der BetaGenese Klinik in Bonn.

Der regelmäßige Austausch ist ein wichtiges Qualitätssicherungselement der ambulanten und stationären Therapieverfahren, um das Ineinandergreifen beider Behandlungsstrategien zum Wohle der Patienten kontinuierlich zu verbessern. Beim letzten Termin des Qualitätszirkels konnten sich die geladenen Psychotherapeuten und -therapeutinnen neben der bewährten Fallbesprechung auch darüber freuen, einen Einblick in die kreativtherapeutische Arbeit innerhalb der multimodalen Behandlung zu bekommen. Schwerpunkt war eine Einführung über die besondere Anwendung der digitalen Kunsttherapie in der BetaGenese Klinik. „Dieses hochmoderne Therapieangebot spricht besonders adoleszente Patientinnen und Patienten an, die sich im digitalen Setting wohler fühlen. Daher habe ich dieses Mal meinen Kollegen Guido Brang, der die Kunsttherapie sowohl mit Stift und Papier als auch mit Mauszeiger und Tastaturkürzel anbietet, zum Qualitätszirkel gebeten“, erklärt Christian Koch.

Die digitale Kunsttherapie als moderner Weg des therapeutischen Ausdrucks

Obwohl Kunst nicht richtig oder falsch sein kann, haben junge Patienten im therapeutischen Umfeld häufig Hemmungen, sich einem kreativ-künstlerischen Ausdruck anzunähern. Das liegt teilweise an den eigenen überhöhten Ansprüchen an sich selbst. Die geladenen Therapeutinnen und Therapeuten verfolgten begeistert, wie die digitale Kunsttherapie hier eine Brücke bauen kann, um innere Konfliktsituationen nach dem einfühlsamen Aufbauen einer therapeutischen Beziehung künstlerisch-therapeutisch aufarbeiten zu können.

Guido Brang erklärt, welche Vorteile die kunsttherapeutische Arbeit am Computer besonders für junge Patienten bietet.

„Mit einem ihnen vertrauten Medium, das aus Bildschirm, Tastatur, Mauszeiger und Grafiktablet besteht, arbeiten junge Menschen freier und sind offener für den therapeutischen Prozess,“ beschreibt Guido Brang, Kunst- und Gestaltungstherapeut der BetaGenese Klinik seinen Therapieansatz. „So können wir unsere Patienten auf digitale Art und Weise, mit Fotografie, Photoshop und digitalen Ausdrucksformen dabei unterstützen, sich ihre innerseelischen Themen und Konflikte selbst zu veranschaulichen. Darüber kann auch ein neuer heilsamer Blick auf sich selbst gefördert werden. Und in vielen Fällen kommt sogar richtige Kunst dabei heraus, auf die unsere Patientinnen und Patienten stolz sind und Selbstvertrauen schöpfen können“, resümiert Guido Brang.

Der Austausch mit den Fachkollegen über die jeweiligen therapeutischen Leistungen und Ansätze ist fester Bestandteil der ganzheitlichen Patientenversorgung in der BetaGenese Klinik. Wenn auch Sie als ambulant arbeitender Therapeut beziehungsweise Therapeutin mehr über die Zusammenarbeit mit den Spezialisten der BetaGenese Klinik in Bonn erfahren möchten, freut sich Dr. Christian Koch über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail an christian.koch@betagenese.de