Tinnitus aurium

Etwas hören, das vermeintlich nicht da ist. Plötzlich ist er da und geht nicht mehr weg: der Tinnitus. Aus psychologischer Sicht ist es bei diesem sehr vielschichtigen Krankheitsbild erforderlich, die individuelle Biographie, die Lebenssituation und -bedingungen und insbesondere die Auswirkungen auf das persönliche Lebensgefühl gründlich zu untersuchen. Hinzu kommt die genaue Abklärung, welche Maßnahmen bisher zur Therapie eingeleitet wurden und warum diese nicht zufriedenstellend gewirkt haben. Auf Basis dieser sehr intensiven Voruntersuchung entwickeln wir gemeinsam ein Konzept, das Ursachen, Auslöser und Möglichkeiten aufzeigt, den Tinnitus zu behandeln oder das Leben mit ihm gestalten zu lernen.

Unser Behandlungsangebot

Die Wahrnehmung des Ohrgeräusches ist für den Betroffenen durchaus real und nicht eingebildet. Umso schwerer ist es für Patienten jedoch, den subjektiven Ton- und Geräuscheindruck mitzuteilen, da diese Ohrgeräusche nicht mit einem Mikrofon gemessen werden können. Vor dem Beginn der therapeutischen Maßnahmen wird durch den Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. med. Jörg Heppelmann der benachbarten Beta Klinik abgeklärt, dass keine zu behandelnde, organische Erkrankung vorliegt. Mittels Hörprüfungen, den sogenannten audiologischen Messungen, kann zudem die Höhe und Lautstärke des Ohrgeräusches gemessen werden.

Sind organische Ursachen ausgeschlossen, arbeiten die Therapeuten und Mediziner der BetaGenese Klinik zusammen mit den Patienten daran, das Ohrgeräusch aktiv im Alltag zu akzeptieren und mit individuellen Maßnahmen kontrollierbar zu machen.

Hierzu nutzen wir

  • Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting
  • Körpertherapien im Einzel- und Gruppensetting
  • Entspannungsverfahren sowie Bio- und Neurofeedback-Therapie
  • Manuelle Therapien und Craniosakral-Therapie, beispielsweise Faszientraining, Nierenmassage und Organrelease sowie Atem- und Achtsamkeitsübungen
  • Kreativtherapeutische Angebote
  • Übungen zur Fokussierung der Aufmerksamkeit auf die Gegenwart