Ist das normal? Experten der BetaGenese Klinik beantworten Publikumsfragen zu Pubertät und Adoleszenz

Erwachsenwerden ist schwer. Für einige Heranwachsende sogar so schwer, dass sich durch den hormonellen Umschwung, die biologischen Veränderungen im Gehirn und die wachsenden emotionalen und sozialen Herausforderungen psychosomatische Symptomkomplexe ausbilden können. Was ist hierbei ein normaler Entwicklungsbestandteil und was müsste medizinisch kontrolliert und gegebenenfalls therapeutisch begleitet werden? An einem Info-Abend im Mai beantwortete das Experten-Team der Adoleszenten- und Transitionpsychosomatik und -psychiatrie interessierten Eltern aus Bonn und Umgebung die Fragen, die die Pubertät aufwirft und informierten über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse der Transitionspsychosomatik und ihre individuellen Erfahrungen aus der Arbeit mit jungen Erwachsenen.

Fragen des Publikums etwa darüber, wieviel Unterstützung und wieviel Selbstständigkeit für einen Heranwachsenden gesund sind, wurden ebenso diskutiert wie die Herausforderungen, die das omnipräsente Smartphone und die sozialen Medien hervorrufen. Gemeinsam mit dem Publikum besprachen Chefärztin Carmen Fargel, Carsten Albrecht als leitender Oberarzt und Angelika Riek, Oberärztin und Fachärztin Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Aspekte einer gesunden Transition vom Kindes- ins Erwachsenenalter und zeigten gleichzeitig auf, bei welchen Verhaltensmustern Expertenrat notwendig ist.

Das ärztliche Team der Adoleszenten- und Transitionspsychosomatik und -psychiatrie der BetaGenese Klinik Bonn: Carmen Fargel, Carsten Albrecht, Angelika Rieck und Kunsttherapeut Guido Brang (v. l. n. r.)

Einblicke in die Therapiearbeit mit Jugendlichen: digitale Kunsttherapie

Die Behandlung psychosomatischer Beschwerden bei jungen Erwachsenen erfordert teilweise eine andere Herangehensweise sowie Werkzeuge und Therapiebausteine als die Therapie Erwachsener Patientinnen und Patienten. Guido Brang, Kunst- und Gestaltungstherapeut in der Privatklinik, gab abschließend Einblicke in seine kreativtherapeutische Arbeit mit den jungen Patienten und zeigte, natürlich anonym, ausgewählte Arbeiten, die mit Fotografie und Photoshop entstanden sind.

Sichtlich beeindruckt über die digitalen Ausdrucksmöglichkeiten, die junge Menschen während der Behandlung in der BetaGenese Klinik in Bonn haben, ging die Runde am Abend auseinander. Wir danken allen Interessentinnen und Interessenten für ihr Kommen.

 

Sie haben den Abend verpasst?

Und wissen nicht, ob ein Heranwachsender in Ihrem persönlichen Umfeld Hilfe braucht oder Rat? Kontaktieren Sie gern unser Patientenmanagement, wenn Sie glauben, unsere Privatklinik mit einem Schwerpunkt in Adoleszenten- und Transitionspsychosomatik und Psychiatrie, könnte hier Hilfestellung leisten. Die Kollegen informieren Sie gern über die Abläufe in unserer Klinik und beraten Sie in Ihrem aktuellen Fall.