Im WDR: Magersucht-Behandlung in BetaGenese

Oft fängt es ganz harmlos an: Eigentlich wollen wir nur ein wenig abnehmen. Doch über Schlankheitskuren rutschen viele unbemerkt in eine Essstörung. Schätzungen zufolge sind rund 0,5 Prozent der Mädchen und Frauen zwischen 15 und 35 Jahren magersüchtig. Weitaus mehr Menschen sind jedoch gefährdet. Denn auch Frauen über 40 können an der sogenannten Anorexia erkranken. In „Frau TV“ des WDR wurde jetzt das Beispiel einer 44jährigen vorgestellt, die sich in der psychosomatischen BetaGenese Klinik in Bonn behandeln ließ. Carmen Fargel, Chefärztin der Klinik und Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychosomatische Medizin sowie für Physikalische und Rehabilitationsmedizin und Spezielle Schmerzmedizin, hat die Behandlung der Patientin geleitet.

„Anorexia ist eine sehr ernsthafte und gefährliche psychische Erkrankung mit Störungen der Selbstwahrnehmung, des Ich-Erlebens, des Fühlens und Verhaltens, die dringend behandelt werden muss“, betont Carmen Fargel. Psychotherapie hat sich bei der Behandlung der Magersucht in den vergangenen Jahren bewährt. Parallel dazu muss selbstverständlich das Untergewicht mit seinen negativen Folgen für den Körper behoben werden.

So war es auch im Fall der 44jährigen Andrea, die anfangs zwei Kilogramm abnehmen wollte und schließlich mit nur noch 29 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,74 in eine Klinik eingeliefert wurde. Dort wurde sie medizinisch versorgt, das Gewicht über Infusionen wieder angehoben, bevor sie sich schließlich in der psychosomatischen BetaGenese Klinik in Bonn behandeln ließ. Ein Spezialisten-Team aus Medizinern,
Psychotherapeuten, Ernährungsberatern Physiotherapeuten, Musik- und Kunsttherapeuten kümmerte sich intensiv um die Patientin, ging den Ursachen auf den Grund und entwickelte gemeinsam mit der Patientin Strategien, um die Essstörungen wieder in den Griff zu bekommen.
Den WDR-Beitrag können Sie hier sehen.