„Heilende Architektur“ – wenn das Umfeld beim Gesundwerden hilft

Lange Krankenhausflure, gleißendes Neonlicht, nüchterne Zimmer – das gibt es in manchen Krankenhäusern immer noch. Dabei wissen wir seit langem, dass Gesundheit, Wohlbefinden und Genesung nicht allein von Therapien, Medizintechnik und Medikamenten beeinflusst werden.

Eine Studie des texanischen Architekturprofessors Roger Ulrich hat bereits in den 1980er Jahren den positiven Einfluss des Umfelds und damit der Psyche auf den Heilungsprozess nachgewiesen. Ulrich konnte zeigen, dass Patienten mit einem schönen Ausblick beispielsweise nach einer Operation deutlich weniger Schmerzmittel benötigten, seltener an Depressionen litten und sogar früher nach Hause entlassen werden konnten, als Patienten, die auf eine Betonmauer blickten. Diesen Erkenntnissen folgten erste Schritte in Richtung des Konzepts „Healing Architecture“, der „heilenden Architektur“ von Gesundheitsbauten. Heute beinhaltet „Healing Architecture“ unter anderem die Gestaltung von Wänden, des Fußbodens, den Lichteinfall, die Akustik, die Raumanordnung und das Mobiliar, einfache Orientierung ebenso wie den Zugang zur Natur.

 

Auch die BetaGenese Klinik orientiert sich an dem Konzept „Healing Architecture“. Alle Patientenzimmer sind hell und freundlich, haben bodentiefe Fenster und sind sehr komfortabel und stilvoll eingerichtet. Außerdem stehen den Patienten angenehme Aufenthaltsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise ein eigenes Bistro, ein großer Aufenthaltsbereich sowie zwei Dachterrassen mit Blick auf den Rhein und das Siebengebirge.

 

Allen, die mehr über „Healing Architecture“ erfahren möchten, empfiehlt Carmen Fargel, Chefärztin der Bonner BetaGenese Klinik, Privatklinik für interdisziplinäre Psychosomatik und Psychiatrie, diesen interessanten Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt.